Grabarten

Es gibt verschiedene Arten von Gräbern. Hier ist es die Aufgabe des Bestatters die  Angehörige richtig zu beraten und Sie darauf hinzuweisen, welches Grab in Frage kommt oder nicht.


Bei Reihengräbern haben Angehörige keine Möglichkeit eine weitere Person beerdigen zu lassen. Es dürfen auch keine Urnen in diesem Grab beigesetzt werden. Die Gräber werden von der Stadt oder der Gemeinde vergeben und der Reihe nach geführt. Die Liegezeiten in den Gräbern ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Bei Wahlgräbern haben Angehörige die Wahl, sich für ein Grab zu entscheiden. Sie können zwischen einem Einzelwahlgrab und einem Doppelwahlgrab ( es gibt auch Drei - oder Vierfachgräber, je nach Größe der Familie) entscheiden. Bei einem Einzelwahlgrab dürfen maximal 2 Plätze mit einem Sarg belegt werden. Eine verstorbene Person wird dann tief beerdigt, eine weitere darüber. Urnen können jederzeit,, auch wenn bereits eine Erdbestattung statt gefunden hat, beigesetzt werden.

In vielen Städten werden Urnenwahlgräber in einem separaten Bereich angeboten. Diese können je nach Stadt und Gemeinde mit mehreren Urnen belegt werden. Sollte eine verstorbene Person keine Angehörigen mehr haben, die sich später um die Grabpflege kümmern können, besteht auch die Möglichkeit einer anonymen Beisetzung auf dem Friedhof. Dies ist ein speziell abgetrennter Bereich auf dem Friedhof, welcher oft nur mit einer grünen Wiese bepflanzt ist. Bei einer anonymen Beisetzung darf kein Blumenschmuck und auch kein Grabstein angebracht werden, die Wiese bleibt unberührt. In manchen Städte wird auch die Lage der Urne oder des Grabfeldes nicht an die Angehörigen mitgeteilt.

Viele Angehörige haben Angst, dass man nach ein paar Jahren nicht mehr weiß wo jemand beigesetzt wurde. Hier kann Ihnen die Angst genommen werden, jede Urne, die beigesetzt wurde, wird verzeichnet und auch nach Jahren weiß die Gemeinde genau Wer, Wann, Wo beigesetzt wurde.

Relativ neu ist die Waldbestattung. Der Friedwald, Ruheforst oder Ruhehain sind alternative und außergewöhnliche Bestattungsformen. Die Asche Verstorbener wird in einer biologisch abbaubaren Urne in einer gesetzlich vorgeschriebenen Mindesttiefe an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als Friedwald, Ruheforst oder Ruhehain ausgewiesenen Wald steht.

Für viele Angehörige ist die natürliche Flora und Fauna des Waldes eine Trost spendende Umgebung. Bei der Waldbestattung gibt es keine Grabpflege im herkömmlichen Sinn, diese Aufgabe übernimmt hierbei die Natur für die Angehörigen. Bei dieser Form der Bestattung kann man sich zudem bereits zu Lebzeiten den Baum für seine Beisetzung aussuchen.

Möglich sind hierbei:
Ein Familienbaum, an diesem können mehrere Familienmitglieder oder Verwandte bestattet werden. Sogenannte Gemeinschaftsbäume, an welchem ein einzelner Urnenplatz ausgewählt werden kann.

Der Baum kann mit einem Namenschild des Verstorbenen gekennzeichnet werden. Außerdem erhält der gewählte Baum eine Baumnummer und wird in ein Baumregister eingetragen, so dass die Begräbnisstätte sicher wiederzufinden ist.

Friedwaldbestattungen können anonym gehalten werden wenn es dem Wunsch des Verstorbenen entspricht. In diesem Fall entfällt die Namensbezeichnung an dem entsprechenden Baum.

www.friedwald.de

Diese Webseite verwendet Cookies, welche notwendig sind, um Grundfunktionen der Webseite zu ermöglichen und um einen sicheren Zugriff zu internen Bereichen zu gewährleisten.
Mit Ihrem Einverständnis erlauben Sie uns weitere Cookies anzulegen, welche beispielsweise von Drittanbietern erstellt oder zur Verwendung von Statistiken benötigt werden.
Desweiteren stimmen Sie zu, dass Daten an Drittanbieter übermittelt werden, um bestimmte Dienste dieser in Anspruch zu nehmen und dass Sie unsere Datenschutzerklärung anerkennen.
Weitere Informationen finden Sie hier.